Rechnen Sie mit rund zehn Prozent des Kaufpreises an Kaufnebenkosten. Darin stecken die Grunderwerbsteuer mit 3,5 Prozent, die Eintragungsgebühr im Grundbuch mit 1,1 Prozent, die Kosten für Vertragserrichtung und Treuhandabwicklung sowie das Maklerhonorar.
Die Kosten der Finanzierung sind davon getrennt zu betrachten. Pfandrechtseintragung, Bearbeitungsspesen und Schätzgebühr der Bank hängen an Ihrem Kredit, nicht am Kauf. Sie gehören nicht in die Zehn-Prozent-Regel und werden in einer sauberen Kalkulation eigens ausgewiesen. Wer beides vermengt, erschrickt entweder unnötig oder plant zu knapp.
Ihr Geld geht nicht direkt an den Verkäufer. Es liegt auf einem Treuhandkonto des Vertragserrichters und wird erst freigegeben, wenn die Eigentumsübertragung im Grundbuch gesichert ist. Das schützt beide Seiten und ist beim Immobilienkauf in Österreich der Normalfall.
Wohnungen, die einmal einer gemeinnützigen Bauvereinigung gehört haben, folgen eigenen Regeln. Ob der Mietzins frei vereinbar ist, hängt davon ab, auf welchem Weg die Wohnung ins Eigentum gekommen ist. Beim Weiterverkauf innerhalb der Bindungsfrist kann eine Nachzahlung an die Bauvereinigung fällig werden, in der Praxis durchaus im fünfstelligen Bereich.
In Wels und Umgebung ist das ein häufiger Fall. Lassen Sie vor der Unterschrift den alten Kaufvertrag mit der Bauvereinigung und die Anmerkungen im Grundbuch prüfen. Manchmal lautet die richtige Empfehlung, mit dem Verkauf noch zu warten.
Der Grundbuchsauszug ist das wichtigste Dokument beim Immobilienkauf und das am seltensten gelesene. Was in den drei Blättern steht, worauf Käufer achten müssen und was dort gerade nicht steht.
Die Prognoserechnung des Verkäufers ist kein Geschäftsmodell. Was eine Vorsorgewohnung tatsächlich bringt, welche Kosten regelmäßig fehlen und wo die steuerlichen Fallen liegen.
Kauf bricht nicht Miete. Wer eine vermietete Wohnung erwirbt, übernimmt den Vertrag samt Mietzins, Befristung und Kaution. Was das wert ist und wo die Fallen liegen.
Sie bauen ein Haus, das Grundstück gehört jemand anderem. Das spart am Anfang viel Geld und wirft am Ende große Fragen auf. Wie das Baurecht funktioniert und für wen es passt.
Als Mieter die eigene Wohnung kaufen oder eine ehemals geförderte Wohnung am freien Markt. Zwei verschiedene Welten mit eigenen Regeln, und beide wollen vor der Unterschrift geprüft sein.
Rund 10 Prozent zusätzlich zum Kaufpreis, aufgeschlüsselt nach jeder einzelnen Position. Mit Beispielrechnung und den Ausnahmen im Familienverband.
Rund zehn Prozent des Kaufpreises. Darin enthalten sind Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent), Grundbucheintragung (1,1 Prozent), Vertragserrichtung samt Treuhandabwicklung und das Maklerhonorar. Finanzierungskosten wie die Pfandrechtseintragung kommen getrennt dazu.
Die Eintragungsgebühr für das Eigentumsrecht beträgt 1,1 Prozent des Kaufpreises. Wird der Kauf über einen Kredit finanziert, kommt für die Eintragung des Pfandrechts eine weitere Gebühr dazu; sie zählt zu den Finanzierungskosten.
Auf die Bindungen aus dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz und auf eine mögliche Nachzahlungsklausel beim Weiterverkauf. Beides ergibt sich aus dem alten Vertrag mit der Bauvereinigung und aus dem Grundbuch, nicht aus dem Inserat.
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