Wer befristet, muss die Mindestdauer einhalten. Für private Vermieter sind das drei Jahre. Wer unternehmerisch vermietet und damit Unternehmer im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes ist, muss bei Verträgen ab 1. Jänner 2026 auf mindestens fünf Jahre befristen.
Entscheidend ist außerdem der Wortlaut. Ein befristeter Vertrag muss ausdrücklich festhalten, dass er durch Zeitablauf endet. Fehlt dieser Satz, gilt der Vertrag als unbefristet, unabhängig davon, welches Enddatum sonst im Vertrag steht.
Die Schlüssel gehen ausnahmslos erst dann über, wenn die Kaution vollständig und die erste Miete eingelangt sind. Nicht wenn beides zugesagt ist, sondern wenn es am Konto liegt. Diese Reihenfolge gehört als Wirksamkeitsklausel in den Mietvertrag.
Das klingt kleinlich und ist der wirksamste einzelne Schutz, den ein Vermieter hat. Wer einmal übergeben hat, verliert das Druckmittel und braucht für alles Weitere ein Gericht.
Freie Mietzinsvereinbarung ist nicht der Normalfall, sondern der Ausnahmefall. Ob Sie frei vereinbaren dürfen, hängt vom Baujahr, von der Förderung und bei ehemaligen Genossenschaftswohnungen vom Weg ins Eigentum ab. Die Aussage „Neubau heißt freier Mietzins“ gilt nur für frei finanzierte Gebäude.
Vor der Neuvermietung stellt sich immer dieselbe Frage: investieren oder so lassen? Was Mieter tatsächlich bezahlen, was nur Geld kostet, und wie die Reihenfolge aussieht.
Die Miete ist steuerpflichtig, aber die Rechnung fällt oft günstiger aus als gedacht. Was Sie ansetzen dürfen, was auf 15 Jahre verteilt wird und wo Vermieter Geld liegen lassen.
Ein Protokoll schreibt man in zwanzig Minuten. Ohne eines diskutiert man beim Auszug über Dinge, die niemand mehr belegen kann. Was hineingehört, Punkt für Punkt.
Drei Jahre, fünf Jahre oder gar keine Befristung? Was seit 2026 gilt, was der Abschlag kostet und wann ein unbefristeter Vertrag die klügere Wahl ist.
Seit Jänner 2026 begrenzt das MieWeG die Wertsicherung, und Erhöhungen wirken nur noch zum 1. April. Was zulässig ist, Fall für Fall, mit den Fundstellen im Gesetz.
Die Auswahl ist die wichtigste Entscheidung im ganzen Mietverhältnis. Danach ist Ihr Handlungsspielraum klein. Was Sie prüfen dürfen und woran man Probleme früh erkennt.
Die Kaution ist das einzige Druckmittel, das Sie nach der Schlüsselübergabe noch haben. Wie Sie sie richtig vereinbaren, anlegen und am Ende abrechnen.
Die Therme fällt am kältesten Tag des Jahres aus, und dann stellt sich die Frage nach der Rechnung. Was Sie als Vermieter tragen müssen und was Sie vertraglich gestalten können.
Der Betriebskostenkatalog im Mietrechtsgesetz ist abschließend. Was hineinfällt, was Vermietersache bleibt und warum die Reparatur nie in die Betriebskosten gehört.
Vom zulässigen Mietzins über die Mindestbefristung bis zur ehrlichen Rendite-Rechnung. Was Vermieterinnen und Vermieter in Wels wissen müssen, bevor das Inserat online geht.
Der Schaden entsteht bei der Auswahl. Bei der Räumung wird er nur sichtbar. Welche Warnsignale Vermieter ernst nehmen sollten, wie die Prüfung vor dem Vertrag aussieht und was zu tun ist, wenn der Mieter nicht mehr zahlt.
Der Mietvertrag endet nicht mit dem Tod des Mieters. Wer eintreten darf, wer die Miete zahlt, wann Sie kündigen können und warum Sie die Wohnung jetzt nicht einfach räumen dürfen.
Private Vermieter müssen auf mindestens drei Jahre befristen. Unternehmerische Vermieter müssen bei Verträgen ab 1. Jänner 2026 auf mindestens fünf Jahre befristen. Zusätzlich muss im Vertrag ausdrücklich stehen, dass er durch Zeitablauf erlischt.
Das hängt davon ab, ob eine Wertsicherung vereinbart ist und welchem Regime die Wohnung unterliegt. Ohne wirksame Wertsicherungsklausel im Vertrag gibt es während der Laufzeit keine Anhebung.
Nur für tatsächlich offene Forderungen, also rückständige Miete oder Schäden über die gewöhnliche Abnützung hinaus. Ein sauberes Übergabeprotokoll mit Fotos beim Einzug ist dafür die Grundlage.
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